Therapie statt Strafe

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Therapie statt Strafe

 

Für betäubungsmittelabhängige Straftäter sieht das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) unter bestimmten Voraussetzungen vor, dass diese sich einer Therapie unterziehen können, anstatt eine Haftstrafe antreten zu müssen.

 

Hierzu bestimmt § 35 BtMG u.a., dass jemand, der wegen einer Straftat zu einer Freiheitsstrafe von nicht mehr als zwei Jahren verurteilt worden ist und sich aus den Urteilsgründen ergibt oder sonst feststeht, dass er die Tat auf Grund einer Betäubungsmittelabhängigkeit begangen hat, die Vollstreckungsbehörde mit Zustimmung des Gerichts des ersten Rechtszuges die Vollstreckung der Strafe, eines Strafrestes oder der Maßregel der Unterbringung in einer Entziehungsanstalt für längstens zwei Jahre zurückstellen kann, wenn der Verurteilte sich wegen seiner Abhängigkeit in einer seiner Rehabilitation dienenden Behandlung befindet oder zusagt, sich einer solchen zu unterziehen, und deren Beginn gewährleistet ist.

 

Vor dem Hintergrund, dass der Beginn der Therapie gewährleistet sein muss, ist es notwendig, die Weichen hierfür bereits frühzeitig zu stellen. Lassen Sie sich daher so früh wie möglich kompetent beraten. Entsprechende Hilfen bieten Ihnen insbesondere die örtlichen Suchtberatungsstellen sowie der auf Strafrecht spezialisierte Rechtsanwalt. Sobald ein Strafverfahren eingeleitet worden ist, ist in jedem Fall die Hinzuziehung eines auf Strafrecht spezialisierten Rechtsanwaltes, d.h. eines Strafverteidigers, zu empfehlen. Warten Sie also nicht, bis es zu einer Gerichtsverhandlung kommt oder gar eine Verurteilung erfolgt ist, sondern holen Sie sich den Rat eines Strafverteidigers bereits im Ermittlungsverfahren ein.

 

 

Lassen Sie keine wertvolle Zeit verstreichen!

 

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