Strafbefehl

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Der Strafbefehl

 

Hier erfahren Sie einiges Wissenswertes zum Strafbefehlsverfahren.

 

 

„Was ist ein Strafbefehl?“

 

Bei einem Strafbefehl wird eine Strafe in einem schriftlichen Verfahren festgesetzt.

 

In bestimmten Fällen können die Rechtsfolgen einer Straftat auf Antrag der Staatsanwaltschaft in einem schriftlichen Strafbefehl festgesetzt werden, ohne dass es hierzu einer Hauptverhandlung bedarf.

 

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"Ich habe einen Strafbefehl erhalten, bin ich jetzt vorbestraft?"

 

Wenn Sie gegen den Strafbefehl keinen Einspruch einlegen, kann er eine Vorstrafe darstellen.

 

Soweit gegen einen Strafbefehl nicht rechtzeitig Einspruch erhoben wird, steht er einem rechtskräftigen Urteil gleich. Je nach festgesetzter Strafe, kann dies also auch zu einem Eintrag in Ihrem Führungszeugnis führen, so dass Sie künftig als vorbestraft gelten. Der Strafbefehl ist vor diesem Hintergrund also etwas ganz anderes als eine Einstellung gegen Auflage.

 

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"Was kann ich gegen einen Strafbefehl unternehmen?"

 

Sie können Einspruch einlegen.

 

Sie können gegen den Strafbefehl innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung bei dem Gericht, das den Strafbefehl erlassen hat, schriftlich oder zu Protokoll der Geschäftsstelle Einspruch einlegen oder durch Ihren Rechtsanwalt einlegen lassen.

 

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"Was passiert nach Einlegung des Einspruchs?"

 

War der Einspruch zulässig, wird ein Termin zur Hauptverhandlung anberaumt.

 

Ein zulässiger Einspruch hat zur Folge, dass eine Hauptverhandlung stattfinden wird. Letztlich findet dann ein "normales" Strafverfahren statt, welches in der Regel mit einem Urteil, also mit einem Freispruch oder einer Verurteilung, endet.

 

Es besetehen lediglich gewisse Besonderheiten bzw. Erleichterungen. So können Sie sich zum Beispiel in der Hauptverhandlung nach dem Einspruch grundsätzlich durch einen Verteidiger vertreten lassen, soweit nicht ausnahmsweise Ihr persönliches Erscheinen angeordnet wird. Hierzu benötigt der Verteidiger von Ihnen eine schriftliche Vertretungsvollmacht.

 

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"Kann die Strafe nach dem Einspruch auch härter ausfallen?"

 

Das kann passieren. Durch geschicktes Vorgehen lassen sich die Risiken aber minimieren.

 

Grundsätzlich gilt in dem Verfahren nach Einlegung des Einspruchs kein Verschlechterungsverbot. Das Gericht kann also auch zu einer Strafe verurteilen, die die im Strafbefehl festgesetzte Strafe übertrifft.

 

Die Risiken einer nachteiligen Entscheidung lassen sich zum Beispiel dadurch minimieren, dass von vornherein nur ein auf bestimmte Aspekte beschränkter Einspruch eingelegt wird oder der Einspruch rechtzeitig (ggf. teilweise) zurückgenommen wird, wenn sich eine ungünstige Entscheidung abzeichnet.

 

Mit einem professionellen Strafverteidiger an Ihrer Seite werden Sie hier in keine Falle tappen.

 

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"Ich bin mir im Unklaren über die Erfolgsaussichten eines Einspruch, zudem habe ich Angst vor einer Verschlechterung. Soll ich den Strafbefehl also lieber akzeptieren?"

 

Nein. Lassen Sie sich besser so schnell wie möglich von einem Verteidiger beraten.

 

Gerade dann, wenn Sie sich im Zweifel befinden, benötigen Sie kompetente strafrechtliche Beratung und Unterstützung.

 

Aber handeln Sie schnell! Achten Sie darauf, dass der Einspruch nur innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung des Strafbefehls eingelegt werden kann. Suchen Sie also so schnell wie möglich einen Strafverteidiger auf. Weisen Sie Ihn auch darauf hin, dass Sie einen Strafbefehl erhalten haben und wann das war, damit er sogleich die Frist im Auge hat.

 

Notfalls können Sie auch selbst fristwahrend Einspruch einlegen und sich anschließend von einem Strafverteidiger beraten lassen. Sie müssen den Einspruch hierzu innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung schriftlich oder zu Protokoll der Geschäftsstelle bei dem Gericht, das den Strafbefehl erlassen hat, einlegen. Sollte sich dann nach sorgfältiger juristischer Prüfung herausstellen, dass keine Erfolgsaussichten bestehen, kann der Einspruch immer noch, spätestens bis zur Urteilsverkündung im ersten Rechtszug, zurückgenommen werden.

 

Sicherheitshalber sollten Sie Ihren Rechtsanwalt aber unmittelbar nach Zustellung des Strafbefehls aufzusuchen, um auch sicher zu gehen, dass der Einspruch rechtzeitig und zulässig eingelegt wird.

 

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